Mit Dr. Inka Sauter, Christoph Kasten
und Dr. Ansgar Martins
05. Juli 2026
Jüdische Gemeinde Heidelberg - 18.00 Uhr
Häusserstraße 10-12, Heidelberg
„Im Jahr 1926 versetzte eine Bibelübersetzung die deutsch-jüdischen und besonders die Frankfurter Intellektuellen in Aufruhr: Martin Buber arbeitete seit Mai 1925 gemeinsam mit Franz Rosenzweig daran, den Tanach zu übertragen. Ihr Unterfangen bezeichneten sie als Verdeutschung der Schrift. Ende Dezember erschien als erster Band "Das Buch Im Anfang".“ (aus dem Klappentext)
Dr. Inka Sauter, Christoph Kasten und Dr. Ansgar Martins haben im letzten Jahr den Band „Die Bibelübersetzung von Buber-Rosenzweig. Geschichte eines Projekts“ im Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag veröffentlicht.
Sie stellen das Übersetzungsprojekt von Martin Buber und Franz Rosenzweig und die Reaktionen darauf vor. Nahezu alle namhaften jüdischen Intellektuellen der Zeit von Siegfried Kracauer über Margarete Susman bis Walter Benjamin, beteiligten sich an der Debatte zu der Übersetzung. Die großen Fragen der Moderne – Tradition, Politik und Zugehörigkeit – standen zur Diskussion.
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
* Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar
* Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Heidelberg